Nach dem Kongress ist vor dem Kongress!!!

Nach einem produktiven und interessanten Wochenende mit vielen tollen Menschen gab es viel Konstruktives im Abschlussplenum.

Zwei Ideen daraus:

– Die 5. Anarchistischen Perspektiven können mit dezentraler Unterstützung aus anderen Städten geplant werden, z.B. muss die Pressearbeit nicht in Hamburg erledigt werden, aber auch Ideen, Vernetzung, Tageseinteilung, Einladung von Einzelnen und Gruppen können mit Eurer Hilfe aus allen Orten passieren.

– Meldet Euch bitte mit Euren Veranstaltungsideen frühzeitig unter apaw@riseup.net! Die Info dieses Jahr, „es gibt keinen Call for Papers“, sollte bedeuten: „Ihr könnt uns Vorschläge zu allen mit Anarchismus assoziierten Themen schicken“ und nicht „bitte schickt uns überhaupt keine Veranstaltungsvorschläge“!

Wir freuen uns auf eure Ideen und eure Mitarbeit!

 


Liebe Anarchist*innen und anarchistisch Interessierte!

Wir freuen uns sehr, euch auch in diesem Jahr wieder herzlich einladen zu dürfen. Reserviert euch also schon mal das Wochenende vom 16. bis 18. November 2018, um an die HWP der Universität Hamburg zu pilgern, wo der bereits vierte, jährliche Kongress Anarchistische Perspektiven (auf Wissenschaft) stattfinden wird.

Fühlt euch zudem ermutigt, den Kongress inhaltlich und strukturell mitzugestalten. Wenn ihr eigene Ideen umsetzen, eure Projekte vorstellen, Workshops anbieten oder uns einfach unterstützen möchtet, nehmt gerne über apaw@riseup.net den Kontakt zum Orgateam auf. Einen Call for Papers im engeren Sinne soll es dieses Mal nicht geben.

Der Veranstaltungsort Universität birgt für anarchistische Projekte Chancen und Risiken. Wir werden im dialektischen Spagat versuchen, die Potentiale eines solchen Formats zu nutzen, auch indem bestehende und künftige Kritik bei der Ausgestaltung explizit miteinbezogen wird. Ein wesentliches Ziel dieses Projekts besteht in anarchistischer Diskurspflege, also in Schaffung von Öffentlichkeit und Selbstverständlichkeit für anarchistische Thematiken, um auf diesem Wege das Interesse an anarchistischer Vielfalt und ein Bedürfnis nach Anarchie zu fördern. Denn erst wenn diese bei einer ausreichenden Anzahl von Menschen vorhanden sind, bekommen gesellschaftliche Umwälzungen überhaupt nur die Chance in eine linkslibertäre Richtung zu münden.
Diese langwierige Aufgabe gilt es gerade auch an der Herrschaftsinstitution Universität zu bewältigen.
 
Für das Wissen um Anarchismus – für die Anarchisierung des Wissens!